Konzept

„Zwei Dinge hatten wir, die unsere Kindheit zu dem machten, wie sie war – Geborgenheit und Freiheit.” Astrid Lindgren
Allgemeines

 

Die Kindertagesstätte Rasselbande ist eine Elterninitiative und wird von dem Verein Rasselbande e.V., Verein zur Unterstützung der Kleinkindererziehung, getragen. Wir bieten 40 Plätze für Kinder im Alter von 6 Monaten bis 6 Jahre. Wir folgen einem offenen, altersübergreifenden Gruppenkonzept. Der wertschätzende, positive Umgang miteinander - mit und zwischen den Kindern, Eltern und Mitarbeitern - ist Grundprinzip unserer Arbeit. 

Die Mahlzeiten (Frühstück, Mittagessen & Nachmittagsimbiss) werden gemeinsam eingenommen. Alle Mahlzeiten werden gestellt; es wird im Haus mit frischen Bio-Zutaten gekocht. ​

Wir bieten Integrationsplätze für Kinder mit besonderen Bedürfnissen an.

Das monatliche Betreuungsentgelt beträgt für Kinder unter 3 Jahren 209,00 Euro und für Kinder zwischen 3 und 6 Jahren 40,40 Euro. Eine Frühbetreuung für die Zeit zwischen 7:30 und 8 Uhr kann für monatlich 20,00 Euro dazu gebucht werden. Geschwisterkinder erhalten eine Ermäßigung von 50 Prozent auf das monatliche Betreuungsentgelt. Das Essensgeld beträgt für alle Kinder 70,00 Euro pro Monat.

Aktivitäten

 

Alltagsaktivitäten

Jede Woche abwechselnd verbringt eine der altershomogenen Kleingruppen den Tag im Wald an unserem Bauwagen / auf Ausflügen in den "Marbachsgraben". Mittwochs fahren wir zum Schwimmen ins Hallenbad. Viele Kinder erreichen während ihrer Zeit in der Raba das "Seepferdchen", manche sogar den "Freischwimmer".

Für die ganz Kleinen gibt es ein wöchentliches Gruppenangebot mit Sing- & Fingerspielen, die "mittelalten" Kindern treffen sich zum Basteln und Spielen. Für die Kinder im Vorschulalter gibt es projektbezogene Aktivitäten, die auch auf das Leben in der Schule vorbereiten. Jede Woche gibt es Angebote zur musikalischen Früherziehung. An einem der Nachmittag in der Woche gibt es ein Eltern-Kind-Turnen. Freitags wird gemeinsam für den Wochenabschluss gebacken, bei dem sich Eltern und Kinder am Nachmittag zum Spielen, Plaudern & dem Singen unseres Raba-Liedes treffen. 

Neben diesen regelhaften Aktivitäten ist uns im Alltag jedoch besonders das freie Spiel wichtig, bei dem die Kinder ihrer Phantasie freien Lauf lassen können und in wechselnden Konstellationen in allen Räumen und Orten immer wieder neue, überraschende Ideen haben. Wir verbringen viel Zeit im Tobezimmer zum Springen, Höhlen bauen und im "Bällchenbad". Nach dem Mittagessen gibt es ein tägliches Vorleseangebot. Vorlesen gehört auch ansonsten bei uns zum Alltag, regelmäßig besuchen wir mit einigen Kindern die Stadtbibliothek, um neues Lesefutter zu besorgen.

Die Kinder, die ein Mittagsschläfchen brauchen, ziehen sich nach dem Essen in den Schlafraum zurück und werden mit Bilderbüchern und Singen in den Schlaf begleitet. Kinder, denen es im Schlafraum nicht gefällt, dürfen aber auch im Buggy schlafen oder werden in der Trage in den Schlaf geschaukelt. Wir folgen dem individuellen Schlafbedürfnis der Kinder und auch Schlafen zu anderen Tageszeiten ist kein Problem. Die Kleinsten wickeln wir dreimal täglich sowie zusätzlich bei Bedarf in einer ruhigen Umgebung. 

Viel Zeit verbringen wir auf unserem Außengelände mit Schaukeln, großem Sandkasten und Baumhaus. Ein großer Fuhrpark steht zur Verfügung und ein Großteil unserer Kinder lernt - ganz nebenbei - bei uns das Fahrradfahren. Im Sommer bauen wir das Planschbecken auf oder fluten den Sandkasten für eine kleine Abkühlung und einen großen Matschspaß. Gemeinsam kümmern wir uns um unsere Hasen und schauen nach den Schafen, die zur freien Schule gehören.

Jährliche Aktivitäten

Jedes Jahr im Herbst fahren Kinder- & Eltern gemeinsam in den Zoo oder Tierpark. Hier fährt der Chef persönlich den Reisebus! Im November folgt das gemeinsame Laternenlaufen mit anschließender Kürbissuppe und heißen Getränken. Alle Kinder, die möchten, dürfen danach in der "Raba" mit den Betreuern übernachten. Im Dezember folgt die Weihnachtsfeier mit dem legendären Riesen-Lebkuchenhaus. An Fasching darf der große Ballonspaß und die Konfettidusche auf keinen Fall fehlen.

 

Im Mai fahren Betreuer & Kinder für ein paar Tage auf eine Freizeit mit Lagerfeuer & Nachtwanderung für die Großen. Im Frühsommer findet außerdem unsere jährliche Familienfreizeit statt. Ein besonderes Ereignis für die Kinder im letzten Kindergartenjahr ist die jährliche Schulkindübernachtung und die gemeinsame Fahrt ins Mathematikum nach Gießen. Auf dem Sommerfest verabschieden wir die Abgängerkinder und feiern die Zeit in der Raba. Zweimal im Jahr findet in der Rasselbande ein Flohmarkt statt.

Kleinkindbetreuung / Eingewöhnung

Insbesondere die 1-bis-2-jährigen neuen Kinder werden in der ersten Zeit weitgehend individuell betreut ("immer ein Arm reserviert") und sehr aufmerksam begleitet. Für die Eingewöhnungszeit wird im Vorfeld ein/e Bezugsbetreuer/in für das Kind festgelegt.

 

Sie führen Vorgespräche mit den Eltern, in denen über den allgemeinen Entwicklungszustand, Ernährungsgewohnheiten, Schlafrhythmus, Lieblingsbeschäftigungen u.v.m. der Kinder gesprochen wird - kurz: über alles, was für die Erzieher bei der Herstellung eines guten Erstkontaktes und der Beziehungsentwicklung zu den Kindern von Bedeutung sein kann. 

Auch wird darüber gesprochen, ob, wann und für wie lange sich die Eltern am ersten Tag von ihren Kindern verabschieden oder ob dies erst am zweiten oder dritten Tag geschehen soll. Spätestens am letzten Tag der ersten Woche sollten die neuen Kinder einen Teil der Zeit zwischen Frühstück und Mittagessen ohne ihre Eltern im Kindergarten verbringen.

Die Dauer der Eingewöhnungszeit kann individuell sehr unterschiedlich sein. Sie kann als abgeschlossen betrachtet werden, wenn die Erzieherinnen zu Bindungspersonen für die Kinder geworden sind, d.h., dass sie das Kind auch bei Abwesenheit seiner Eltern in verunsichernden Situationen auffangen können und wenn die Kinder damit begonnen haben, sich als Teil der Gemeinschaft zu verstehen und mit ihrer neuen Rolle als Kindergartenkind zu identifizieren.

Elternmitwirkung

 

Jeden Freitag gibt es einen gemeinsamen Wochenabschluss, zu dem alle Eltern und Geschwister herzlich eingeladen sind. Auch einige Feste (Laternenumzug, Weihnachten, Sommerfest) werden gemeinsam mit den Eltern gefeiert.

Ausführliche Berichte zu dem Alltag der Kinder gibt es auf den ca. alle sechs Wochen stattfindenden Elternabenden, auf denen auch pädagogische Themen behandelt werden.

Um dies alles leisten zu können braucht die Rasselbande das Engagement der Eltern.
Die Elternarbeit teilt sich auf in zwei Bereiche: Elterndienst, Aufräumen und Putzen und die Arbeitsgruppen

Elterndienst, Aufräumen und Putzen

An einem Tag der Woche braucht das Team stundenweise Unterstützung in der Betreuung der Kinder. Diese Unterstützung wird von freiwilligen Eltern erbracht (Elterndienst). Auch unser Schwimm- und Waldangebot wird von Eltern unterstützt.


Die Räumlichkeiten der Rasselbande müssen nach der Öffnungszeit aufgeräumt und einmal in der Woche gründlich geputzt werden. Das Aufräumen unter der Woche übernehmen je zwei Eltern, das gründliche Putzen am Wochenende je drei Elternteile.

Arbeitsgruppen

Alle Eltern müssen sich mindestens einer Arbeitsgruppe anschließen. Die Arbeitsgruppen kümmern sich beispielsweise um das Renovieren, die Pflege des Außengeländes, den Fuhrpark, die stattfindenden Feste und Flohmärkte, das Waschen der Bettwäsche / der Schwimmsachen, die Organisation oder das Sponsoring. 

© Rasselbande e.V.

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